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Weiterbildung zur TGBA
Übersicht zur Thermogravimetrischen Bodenanalyse

Anwendungen:

    a) gleichzeitige Bestimmung des C-, N-, Ton und Karbonatgehaltes
    b) Bewertung des Versorgungsgrades von Ackerböden mit organischer Substanz
    c) Monitoring von Bodenveränderungen durch Nutzung, Sanierung, Kontamination


Vorteile:

  • sehr geringe Kosten und Arbeitsaufwendungen (Kosten/Nutzen - Verhältnis sehr gut)
  • Bestimmung der wichtigsten Bodeneigenschaften in einer Analysenprozedur
  • praxisorientierte Bewertung von Ackerböden
  • sehr robuste, einfache Anwendbarkeit


Verfahrensprinzip / Grundlagen

  • Weiterentwicklung der Glühverlustbestimmung durch Einsatz moderner Geräte (Thermowwagen)
  • statt zweimaliger Wägung von Hand nach Trocknung und Glühen: kontinuierliche Erwärmung und automatische Wägung mit softwaregestützter Auswertung
  • Auswertung einschließlich autmatischem Vergleich mit Erfahrungswerte zu naturnahen Böden ermöglich Diagnostik von Veränderungen (analog zum Fingerprinting bei Genanalysen)


Perspektiven

    Ausweitung auf Charakterisierung organischer Substanzen von Komposten, organischen   Auflagen in Waldböden, gärtnerischen Erden und anderen Substraten. Experimentelle Diagnose von “Naturnähe”.


Weitere Informationen zu:


[Voraussetzungen] [Analyseprozedur] [Auswertung] [Grundlagen]